:POWEREDBY_black-wickelschen:

~ Kapitel 5 ~

Während er durch den Wald lief, dachte er über ihre letzten Worte nach. Sie hatte tatsächlich Recht mit ihrer Aussage, dass er Angst vor dem Kampf hatte und nicht wusste, wie er ihn überstehen soll. Er wusste nicht einmal, ob es richtig war, ihr zu sagen, wie sie nach Quista gelangt.

Vielleicht sollte ich mit ihr reisen.. dachte er während er sich an einen Baum lehnte und in den Himmel starrte. Der Himmel war nur vereinzelt zu sehen, da die Blätter und Äste so dicht in einander verzweigt waren, dass mehrere Bäume ein großes Dach darstellten. Es war bereits Nacht und vereinzelte Sterne funkelten am Himmel.

dachte er während er sich an einen Baum lehnte und in den Himmel starrte. Der Himmel war nur vereinzelt zu sehen, da die Blätter und Äste so dicht in einander verzweigt waren, dass mehrere Bäume ein großes Dach darstellten. Es war bereits Nacht und vereinzelte Sterne funkelten am Himmel.

Grenzenlos.. Wie schön wäre es, wenn ich dort oben sein könnte. Sturmkind, welch Ironie, dass ich davon keinen Gebrauch machen kann. dachte er und setzte sich auf den kalten und nassen Boden.

dachte er und setzte sich auf den kalten und nassen Boden.

Shivell lief in der Hütte auf und ab, weil sie sich Sorgen um Rhydon machte, der vor einiger Zeit einfach fort ging. Zuerst wollte sie ihn suchen gehen, doch dann überdachte sie diese Idee noch einmal, denn sie hatte Angst, sich zu verlaufen. Also beschloss sie für eine Weile im Nebenraum zu warten, während Fero sich auf die Suche nach seinem Herrchen machen sollte. Jedoch schlief Fero schon und somit fiel auch dieser Plan von Shivell ins Wasser.

Nach einigen Stunden wollte sie nicht mehr warten und ihn suchen gehen. Als sie gerade zur Tür ging, öffnete sich diese und ein alter Mann trat ein.

Längere Zeit saß er an dem Baum und starrte zwischen den Bäumen in den Himmel. Er bemerkte, wie es kälter wurde und nun die Dunkelheit jede Form von Wärme und Licht in sich verschlungen hatte. Er beschloss zurück zur Hütte zugehen, wo Fero und Shivell bestimmt auf ihn warteten. Jedoch hatte er Angst, ihr zu begegnen, da er nicht erneut mit dem Thema der Flucht konfrontiert werden wollte.

Während er darüber nachdachte, ob er nun zu seiner Hütte zurückkehren sollte oder nicht, ahnte er noch nichts. Doch später merkte er, dass er diese Stelle des Waldes nicht kannte. Er versuchte sein Gespür und seine Verbinddung zum Wald zu nutzen, damit er den Weg zurück findet, doch es schlug fehl.

So ein Mist.. Wieder verlaufen dachte er und Wut stieg in ihm auf. Er stand auf und klopfte sich den Dreck von seinen Sachen und suchte dann einen Weg zurück. Alles wirkte Fremd und neu für ihn, als wäre dies nicht mehr der Wald, in dem er all die Jahre gelebt hatte. Als wäre dieses Stück vom Wald verflucht. Panisch lief er durch den Wald ohne jeglichen Hinweis von einer vertrauten Umgebung zu finden. Zuerst dachte er an dunkle Magie, doch wer wäre so mächtig, solch Art von Magie auszuführen? Er wusste es nicht und hoffte, dass er sich nur verlaufen habe.

dachte er und Wut stieg in ihm auf. Er stand auf und klopfte sich den Dreck von seinen Sachen und suchte dann einen Weg zurück. Alles wirkte Fremd und neu für ihn, als wäre dies nicht mehr der Wald, in dem er all die Jahre gelebt hatte. Als wäre dieses Stück vom Wald verflucht. Panisch lief er durch den Wald ohne jeglichen Hinweis von einer vertrauten Umgebung zu finden. Zuerst dachte er an dunkle Magie, doch wer wäre so mächtig, solch Art von Magie auszuführen? Er wusste es nicht und hoffte, dass er sich nur verlaufen habe.

Nach dem er längere Zeit durch den Wald irrte, erkannte er endlich ein leichtes Flackern vom weiten. Rhydon war erleichtert, etwas zu finden, dass ihn eventuell aus dem Wald führte und folgte dem Flackern.

Es enttäuschte ihn, als er sah, dass das Flackern nur ein Eplin war. Eplin waren kleine Feuerwesen, deren Gestallt an einen zu klein geratenen Vogel erinnerten. Sie waren so groß wie Schmetterlinge, aber sie sahen aus wie kleine Adler oder Falken. Am Ende ihrer Flügel glühten die Federn und beim Fliegen entstand so dieses Flackern, was Rhydon vor Augen hatte. Eplin waren sehr friedvolle Wesen, sofern man sie nicht angriff. Bei einem Angriff wehrten sich diese kleinen Feuervögel mit einem Feuerstoß, der so gewaltig sein konnte, wie ein Feuerstoß eines Drachens.

Rhydon fand diese kleinen Feuervögel äußerst amüsant. Er ist ihnen schon öfters auf einem Rundgang durch den Wald begegnet, jedoch nie im dunkeln.

"Hey ihr kleinen. Ihr wisst nicht zufällig wie ich nach Hause komme?" fragte er leise, doch er glaubte nicht wirklich daran, dass einer dieser Wesen ihn versehen würde. Plötzlich flog eines der Eplin um ihn herum. Rhydon schaute zu erst etwas verwirrt und begriff dann, was das Geschöpf von ihm wollte.

"Du hast mich verstanden oder?" fragte er und das Geschöpf antwortete mit einem quietschen. Es war kein Geräusch, was einem die Haare zu Berge stehen ließ, eher ein Geräusch von Ruhe und Geduld.

Wow. Ich hätte nicht gedacht, dass sie mich verstehen würden. dachte er und folgte dem Eplin, dass nun hinfort flog. Er folgte dem Geschöpf und fragte sich, woher es überhaupt wusste, wo er wohnte. Er fragte sich auch, ob dieses kleine Wesen ihn tatsächlich zu seiner Hütte führen würde. Die Ungewissheit war groß, aber Rhydon war schon immer einer der Menschen, die es riskierten einen Weg zu finden. Diese Eigenschaft ging für einige Jahre in ihm verloren, bis er Shivell traf. Er war sich nun vollkommen sicher, dass er mit ihr auf Reisen gehen wird, um das Risiko noch ein letztes mal einzugehen, nach Hause zu gelangen.

dachte er und folgte dem Eplin, dass nun hinfort flog. Er folgte dem Geschöpf und fragte sich, woher es überhaupt wusste, wo er wohnte. Er fragte sich auch, ob dieses kleine Wesen ihn tatsächlich zu Hütte führen würde. Die Ungewissheit war groß, aber Rhydon war schon immer einer der Menschen, die es riskierten einen Weg zu finden. Diese Eigenschaft ging für einige Jahre in ihm verloren, bis er Shivell traf. Er war sich nun vollkommen sicher, dass er mit ihr auf Reisen gehen wird, um das Risiko noch ein letztes mal einzugehen, nach Hause zu gelangen.

Nach einiger Zeit des Fußmarsches durch den Wald, gelangte Rhydon an eine kleine Hütte. Es schien tatsächlich so, als wäre dies seine Hütte. Als er sich der Hütte näherte, sah er, dass es tatsächlich seine Hütte war. Er drehte sich um und suchte das Geschöpf, durch dessen Hilfe er den Weg fand. Doch während er sich versichert hat, dass dies seine Hütte war, schien es bereits davon geflogen zu sein.

"Danke." flüsterte er in den Wind.

Hinter einem Baum schwebte das Geschöpf in der Luft und erwiderte sein flüstern mit einem geräuschlosen quietschen.

~ Kapitel 6 ~

Der alte Mann sah das verunsicherte Sonnenkind eine Weile an und lief langsam auf sie zu.

"Erkennst du mich nicht mehr." sagte er flüsternd.

"Doch." erwiderte sie und versicherte sich, dass dies Josef war. "Was machst du hier?" wollte sie wissen und sah ihn mit wütendem und freudigem Blick zugleich an.

"Ich wollte mich für mein Verhalten entschuldigen. Ich wusste nicht, dass du diese Bestie magst." sagte er und lief noch ein weniger näher zu Shivell.

"Fero ist keine Bestie!" sagte sie mit donnernder Stimme.

"Oh doch, dass ist er. Sie dir diese Mistgeburt doch an. Was soll es sein? Ein Nachfahre von Ibrit. NIEMALS!" schrie er.

In seinem Blick war purer Hass zu sehen und Shivell fürchtete sich vor ihm. Sie konnte nicht glauben, dass der Mann, der sie aufnahm für eine Nacht, so grausam sein konnte.

Fero öffnete langsam seine Augen und schaute mit verschlafendem Blick zu Josef. Blitzschnell sprang er auf und begann zu knurren. Es war deutlich zu erkennen, dass Fero nicht sehr viel von Josef hielt und andersrum war es das selbe.

"Fero beruhig dich. Er war gerade dabei zu gehen." sagte sie wütend.

"Ich werde nicht gehen Sonnenkind. Du wirst mein sein. Vertrau mir, ich halte mein Wort. Du wirst mir gehören." sagte er und er klang regelrecht besessen von diesem Gedanken. Shivell war nun klar, dass dies nicht der alte Mann war, den sie kennen gelernt hatte. Er konnte nicht der Mann sein, der sich so liebevoll um diesen Garten hinter seiner Hütte kümmerte.

"Du wirst mich nicht besitzen. Niemand wird mich je besitzen. Du bist nicht der Mensch, den ich kennen gelernt habe. DU BIST EIN MONSTER!" schrie sie mit entsetzter Stimme.

Er kam ihr immer näher und packte sie an ihrem Arm. An ihrem Gesicht war zu erkennen, dass es ihr Schmerzen bereitete. Sie wollte schreien, jedoch traute sie sich nicht. Als Fero den Blick der Frau sah, sprang er auf und biss dem alten Mann mit voller Kraft in den Arm. Dieser konnte nicht anders, als den Arm vom Sonnenkind loszulassen. Er schrie vor entsetzen und trat Fero dann mit voller Wucht gegen die Seite. Durch diesen Tritt landete die Bestie gegen einen Schrank. Fero versuchte aufzustehen, doch das Geschöpf hatte keine Kraft mehr.

Shivell rannte zu Fero und kniete sich vor ihm. Sie streichelte sanft über die Stelle, wo der Fuß des Mannes ihn erwischte. Sie hatte Tränen in den Augen, als sie erkannte, was aus diesem alten Mann geworden ist. Der einzige Gedanke, der in ihrem Kopf umherging, war der Gedanke, dass Rhydon zurückkehren sollte. Sie hatte furchtbare Angst, dass noch schlimmeres passieren könnte..

Plötzlich ging die Eingangstür der Hütte auf und Rhydon trat ein. Er blieb in der Tür stehen und sah nur, wie Shivell weinend vor Fero kniete und der alte Mann namens Josef am Arm blutete. Der Blick des alten Mannes war hasserfüllt.

"Was’n hier los?" fragte Rhydon entsetzt. Shivell richtete den Blick auf und sah ihn an.

"Oh Gott sei Dank du bist da.." sagte sie mit krächzender Stimme.

Rhydon ergriff erst kurze Zeit nach ihren Worten, dass sie in Gefahr war und Fero verletzt am Boden lag. In seinem Gesichtsausdruck war Wut und Hass zu erkennen. Er lief auf den alten Mann zu und schlug ihn zu Boden. Seine Augen glühten vor Wut und er schlug erneut zu.

"Hat dir niemand beigebracht, dass man eine Prinzessin nicht zum Weinen bringt?" fragte er wutentbrannt und zerrte den alten Mann aus der Hütte.

"Sie ist keine Prinzessin. Sie ist MEIN EIGENTUM!!!!!!!!!!!" fauchte er.

Rhydons Blick wurde immer wütender und nun auch hasserfüllt. Er zog Josef auf seine Höhe und stieß ihn weg. Der alte Mann landete einige Meter von der Hütte entfernt und war völlig geschockt von der Reaktion.

"Ich warne dich. Lass dich hier nie wieder, ich wiederhole nie wieder blicken!" schrie Rhydon und ging ins Haus zurück. Er schloss die Tür hinter sich und lief dann auf Shivell zu. Eine Spur von Mitleid war in seinem Blick zu erkennen und ein Zeichen von Reue.

"Es tut mir leid, dass ich einfach gegangen in. Wäre ich nur da geblieben…" sagte er und kniete sich ebenfalls vor Fero.

"Du hast keine Schuld. Es ist okay. Ich hoffe nur, dass es Fero bald besser geht." flüsterte sie, damit er nicht merkte, dass sie noch immer weinte.

"Er ist stark. Fero schafft alles. Aber Shivell? Wer war dieser Mann, warum bezeichnet er dich als Eigentum?" wollte Rhydon wissen.

Shivell hatte selbst keine Antwort auf diese Frage. Sie wusste nicht, was dieser Mann von ihr wollte und sie wusste nicht, ob er der Mann war, den sie kennen gelernt hatte.

"Ich weiß es nicht." sagte sie traurig und stand auf. "Ähm. Ich werde mich hinlegen okay? Das war alles etwas viel für mich. Außerdem möchte ich morgen aufbrechen und ausgeruht sein." sagte sie mit niedergeschlagener Stimme.

"Okay. Dann schlaf gut." erwiderte er und streichelte Fero sanft.

"Gute Nacht." sagte sie.

Als sie den Raum verließ, machte sich ein erdrückendes Schweigen breit. Er kannte dieses Schweigen und das dazugehörige Gefühl nur zu gut. Es war ein Zeichen von Einsamkeit, wie er sie all die Jahre erlebt hatte.

~ Kapitel 7 ~

Als der Morgen hereinbrach und die Frau erwachte, war ihr noch nicht klar, welche Überraschungen dieser Tag bringen würde. Sie lag noch eine Weile im Bett und starrte an die Decke. Sie hatte Angst zu gehen, aber sie wusste auch, dass dies der einzige Weg war. Sie wusste, dass sie sich trauen musste diesen Schritt zu gehen. Jedoch wäre es für sie wesentlich leichter gefallen, wenn sich Rhydon dazu entschlossen hätte mit ihr zu gehen. Sie mochte ihn sehr, genau wie Fero. Er gab ihr ein wohltuendes Gefühl, dass sie gar nicht zu beschreiben mochte. Für sie war es einfach nur wunderbar.

Während sie daran dachte, wie schön es wäre, wenn er sich dazu entschließen würde mit ihr zu gehen, rollten Tränen über ihr Gesicht. Sie wollte ihn nicht verlassen, er war für sie etwas besonderes, ein wahrer Freund. Sie schloss die Augen und versuchte mit aller Mühe ihre weiteren Tränen zurückzuhalten, doch es gelang ihr nicht. Sie richtete sich auf und schaute zur Tür. Außerhalb des Raumes, in dem sie sich befand, waren Geräusche zu hören. Rhydon schien schon wach zu sein.

Plötzlich öffnete sich die Tür und Rhydon trat ein. Er sah sie verwundert an und merkte, dass sie weinte. Er öffnete seinen Mund um etwas zu sagen, doch dann schloss er ihn wieder, da er ihr keine aufdringlichen Fragen stellen wollte. Er konnte auch ohne Worte spüren, dass sie Angst hatte.

Er hatte ein Tablett in der Hand, auf dem sich ein Teller mit frischem Brot, ein Glas Wasser und zwei Äpfel befanden. Er ging zu ihr ans Bett und stellte ihr das Tablett aufs Bett. Er hatte sich vorgenommen schnell zu gehen, da sie bestimmt ihre Ruhe haben wollte. Als er sich umdrehte und gehen wollte, merkte er, dass sich etwas um seinen Arm schlang. Er drehte sich um und sah ihren traurigen Blick.

"Morgen." sagte er mit ruhiger Stimme und betrachtete sie weiterhin.

"Morgen." sagte sie mit leiser, gebrochener Stimme und erwiderte zaghaft seinen Blick.

Er sah sie an und konnte ihren Anblick nicht ertragen. Auch er mochte Shivell sehr gern, so wie sie ihn mochte, daher konnte er es nicht ertragen, dass sie so traurig da saß.

"Ich werde mit dir kommen." sagte er leise.

Mit einem Schlag wurde ihr Gesicht fröhlicher. Erneut rollten Tränen über ihr Gesicht, jedoch diesmal vor Freude. Er sah sie verwundert an und lachte.

"Ist die Vorstellung echt so grausam?" sagte er scherzhaft und setzte sich auf die Bettkante.

"Nein. Es ist.." schluchzte sie".. einfach wunderbar. Danke!"

"Ach, nicht dafür. Ich habe lange darüber nachgedacht und du hast Recht. Wenn man es nicht versucht, kann man auch nichts schaffen." sagte er und lächelte sie an.

Sie war erleichtert diese Worte zu hören. Sie konnte es noch gar nicht richtig glauben, dass sie nun zusammen mit Fero und Rhydon sich auf den Weg machen würde, um nach Nalia zu reisen. Sie nahm sich einen der Äpfel und biss hinein. Ihr Blick erheiterte sich erneut schlagartig, nach dem sie in den Apfel biss.

"Wow. Der schmeckt absolut toll." sagte sie und aß weiter.

"Fero hat sie gesammelt. Bedank dich bei ihm." erwiderte er.Rhydon stand auf und ging in Richtung Tür, als er sich noch einmal umdrehte. "Ich wird’ mal packen." sagte er und verließ den Raum. Sie sah ihm noch nach, bis die Tür zu fiel und sie vor Schreck zusammen zuckte. Anschließend verließ sie das Bett und nahm ihre Sachen und zog sich an. Sie starrte aufs Bett und nahm das Brot vom Tablett, dass noch auf dem Bett stand. Sie packte das Brot in ihre Tasche und verließ ebenfalls den Raum.

Fero stand schon vor der Tür und jaulte vor Freude, während Rhydon einige Sache zusammen packte. Er bemühte sich sehr gut gelaunt zu wirken, doch Shivell merkte, dass seine Entscheidung ihm missfiel. Bestürzt darüber lief sie auf ihn zu und beobachtete ihn noch eine Weile. Er schien sie nicht zu bemerken, selbst dann nicht, als sie sich neben ihn stellte um zu schauen, was er alles einpackte. Er schien in Gedanken versunken zu sein, eine Auseinandersetzung mit sich selbst. Sie trat eine Schritte zurück und räusperte sich leise.

Er zuckte zusammen und sah sie erschrocken an. Obwohl sie sich bemühte, leise zu sein, schien er sich so sehr erschrocken zu haben, dass sein Herz längere Zeit raste. Der Anblick seines Gesichtausdruckes brachte sie zum Lächeln. Er empfand ihr Lächeln immer wieder als ein Geschenk, da sie nicht oft zu lächeln schien, zumindest nicht so ehrlich, wie in diesem Moment.

"Entschuldige." sagte sie leise und ihr Lächeln verschwand.

"Ach keine Sorge. Noch lebe ich." antwortete er und bemühte sich nicht all zu schlecht gelaunt zu wirken.

"Dann ist ja gut. Du, Rhydon?" sagte sie mit ernster Stimme und ihr Blick wirkte traurig.

"Ja?" erwiderte er, während er noch einige Sachen in seinen Tornister packte.

"Ich möchte, dass du und Fero hier bleiben. Ich merke sehr wohl, dass dich deine Entscheidung reizt. Ich möchte nicht der Grund dafür sein, dass du Dinge tust, die du eigentlich überhaupt nicht tun willst. Ich möchte nicht, dass du dich dazu verpflichtet fühlst, mit mir zu reisen." sagte sie und sah ihn in seine Augen. Sie hatten für sie etwas faszinierendes, auch wenn eine Narbe durch eines seiner Augen zu gehen schien.

"Weißt du Shivell. Ich fühle mich nicht dazu verpflichtet mit dir zu gehen. Es ist nur so, dass ich mich bei dir irgendwie wohl fühle und zu wissen, dass du dort draußen bist und diese gefährliche Reise unternimmst, macht mich jetzt schon Krank vor Sorge. Außerdem würde Fero mich zum Mittag verspeisen, wenn ich dich allein los ziehen ließe. Ja, ich habe keine Lust alles noch einmal zu durchleben, was damals geschah. Ja, auch ich habe Angst, aber ich bin bereit mich meiner Angst zu stellen, wenn es erstens dazu beiträgt dich zu beschützen und zweitens meine Heimat endlich wieder zu sehen. Also mach dir bitte keine Sorgen und es ist auch egal was du sagst, ich werde mit dir kommen, ob du im Endeffekt nun willst oder nicht." entgegnete er ihr und nahm seinen Tornister."Ich danke dir." flüsterte sie und umarmte ihn.

Zu erst stand er verdutzt da und wusste nicht recht, wie er mit ihrer Aktion umgehen sollte, doch dann erwiderte er ihre Umarmung und genoss diesen Moment. Er drückte sie an seinen Oberkörper und hielt sie einfach fest. Er schloss seine Augen und nahm den Duft wahr, der von ihr ausging. Es war ein süßlicher, blumiger Duft, der ihm sämtliche Sinne zu rauben schien. Er hätte ewig so da stehen können, doch nach einiger Zeit löste Shivell sich aus der Umarmung und sah ihn mit einem schüchternen Blick an.

Sie lief auf Fero zu und streichelte ihn, während Rhydon noch immer benebelt dort stand. Erschaute sie nach, konnte jedoch nicht begreifen, dass dieser Moment wirklich schon zu ende war. Dann schüttelte er den Kopf und sah sie mit klaren Blick an.

"Ähm, dann lass uns aufbrechen." meinte er mit ruhiger Stimme und bekam als Antwort ein leichtes Nicken zurück.

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